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Rundreise |
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Faszination Südengland |
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vom 28.05.2010 bis 06.06.2010 |
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Teil 1: Geschichte - Englands von Vorrömischer
Zeit bis 1714 (Südengland) Teil 2: Geschichte - Englands ab 1714 bis heute (Südengland)
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| Vorrömische
Zeit Die Überlieferungen aus dieser Zeit sind naturgemäß lückenhaft und von einiger Unsicherheit geprägt. Die Urbevölkerung Englands dürfte ein Volk mit dunkler Hautfarbe und gelocktem Haar gewesen sein. Etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. kommen zu diesen Bewohnern noch die Kelten hinzu (Gälen und Kymren). Sie wanderten in verschiedenen Stämmen vom Festland her ein. Diese Völkergruppen werden erst nach Wales und später nach Irland vertrieben. An vielen Stellen im Land findet man steinzeitliche Denkmäler. Zeugnis dieser Epoche sind die Monumente von Stonehenge und Avebury. Aufgrund ihrer exakten Orientierung zum Sonnenaufgang der Sommersonnenwende wird angenommen, dass sie als Kalender für Riten und Feste dienten. |
![]() Hadrianswall |
Römische
Zeit Die Römer landeten unter der Führung Caesars erstmals 55 und 54 v. Chr. in England, zunächst jedoch nicht als Eroberer. Erst ein knappes Jahrhundert später, 43 n. Chr., wurde England unter Kaiser Claudius von den Römern besetzt und zu einer Provinz gemacht; der bedeutendste Aufstand der keltischen Bevölkerung ereignete sich schließlich 61 unter der Führung von Boudicca. Um sich vor den Plünderungen der Pikten, den Einwohnern Schottlands zu dieser Zeit, zu schützen, wurde unter Kaiser Hadrian in der Höhe des Solway Firth ein Schutzwall von Osten nach Westen errichtet, der Hadrianswall. |
| Die Römer bauen Strassen und befestigen London, York, Lincoln und andere Städte. Der Handel blüht, der Ackerbau wird gepflegt und Britannia gilt bald als Kornkammer für die nördlichen Provinzen. Die Masse des Volkes bleibt aber von der römischen Kultur unberührt. Eine Verschmelzung von Römern und Briten findet nicht statt. Am Ende des 3. Jahrhunderts beginnt die "Christianisierung". Anfang des 4. Jahrhunderts machen sächsische Seeräuber die Küsten unsicher. |
| England
unter den Angelsachsen
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts
hatten die Römer die Insel weitgehend wieder verlassen, um sich vermehrt
auf die Schwierigkeiten im Kerngebiet des römischen
Imperiums zu konzentrieren. So wurde das heutige England in vielen Wellen von
Angeln, Sachsen, Jüten, und Friesen besiedelt, die teilweise aus ihrer Heimat
dem Kontinent verdrängt worden waren. Die einstige Bevölkerung
die Kelten, wurde immer weiter westwärts und nordwärts
gedrängt. Die Eroberung/Besiedlung von England ist als die
sächsische Eroberung oder auch die angelsächsische Besiedlung
bekannt. |
| Die Königshäuser |
| Angelsachsen (Die Angelsachsen waren ein germanisches Sammelvolk hauptsächlich bestehend aus Sachsen und Angeln.) |
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Einzelkönigreiche: bis 871 |
Essex Sussex Wessex Kent East Anglia Mercia Northumbria |
| 871 bis 1013 - Sächsische Könige |
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Danelag (Dänemark) - 1013 bis 1016 Sowohl das angelsächsische als auch das dänische Königshaus erhoben von 1013 bis 1016 Anspruch auf den englischen Thron. Von 1016 bis 1042 wurden England und Dänemark in Personalunion regiert. Der Dänenkönig "Canute the Great" (Knut der Große) bemächtigt sich ganz England und aller nordisch-skandinavischen Reiche. Unter seiner Herrschaft kehren Ruhe und Frieden in das Land zurück. Seine Nachfolger "Harold I.." und "Hardicnut (Hardecanute)" beginnen aber neuerlich Kämpfe mit den angelsächsischen Stammesfürsten. Diese wählen "Edward the Confessor" (Eduard den Bekenner) zum König von England. |
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Angelsachsen - 1042 bis 1066
(Die Angelsachsen waren ein germanisches
Sammelvolk hauptsächlich bestehend aus Sachsen und Angeln.) Unter Edward the Confissor werden die Dänen besiegt. Als Edward kinderlos stirbt, bestieg unrechtmäßig "Harold II" den Thron und wurde König von England. |
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| Die
normannische
Zeit - 1066 bis Mitte des 15. Jh. Besonders für Cornwall wichtig, die Schlacht von Hastings 1066, die Zeit der Unterwerfung Englands durch die Normannen, in der Cornwall als Lehen an Wilhelm den Eroberer fällt. Er wird als Wilhelm I. gekrönt und ist der erste der normannischen Könige. Sein Königreich streckte immer wieder seine Fühler nach neuen Besitztümern aus und teils durch Heirat, teils durch Kriege, gehörten zu England Anfang des 12. Jhts. sogar große Teile des heutigen Nordfrankreich, die allerdings nach vielen langen und erbitterten Kämpfen 1453 endgültig verloren waren. |
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Rolloniden - 1066 bis 1154
(Die Rolloniden sind die Familie
der normannischen Grafen und Herzöge der Normandie)
Nach der normannischen Invasion im Jahr 1066 beginnen die Ordnungszahlen von neuem, wobei nur die Eduards davon betroffen sind. Wilhelm I. der Eroberer - 1066 – 1087 Am 28. September 1066 betritt Wilhelm der Eroberer, der Herzog der Normandie, englischen Boden und fordert den letzten angelsächsischen König Harold II. zur Schlacht (die Schlacht von Hastings 1066). Wilhelm siegt und damit beginnt die Herrschaft der Normannen in England. Von 1087 bis 1154 regierten die Nachkommen Wilhelm I. |
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Haus Plantagenet
(oder Anjou) - 1154 – 1199 Richard I. Löwenherz - 1189 bis 1199 |
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Monarchen von England und von Irland 1199 stieg Johann, damals bereits Lord von Irland, auf den englischen Thron. Der Titel Lord von Irland wurde bis 1541 verwendet und dann durch König von Irland ersetzt. Haus Plantagenet (oder Anjou) - 1199 bis 1399
Henry Bolingbroke setzte Richard II. ab, und das Haus wurde nach dem Adelstitel seines Vaters, des Herzogs von Lancaster, benannt.
Die Häuser von Lancaster und York hatten in den Rosenkriegen gegeneinander gekämpft, die Yorks übernahmen den Thron.
Heinrich VII. aus dem Haus Lancaster eroberte den Thron von den Yorks zurück. Heinrich VII. -1485 bis 1509 (Begründer der Tudor-Dynastie) Elisabeth I. - 1558 bis 1603
1603 erbte der schottische König Jakob VI. nach dem Tode von Elisabeth I. den englischen Thron. Bis 1707 waren England, Schottland und Irland in Personalunion verbunden. Haus Stuart - 1603 bis 1649 Das Haus Stuart (ursprünglich Stewart) war eine Herrscherdynastie, die seit 1371 die Könige Schottlands stellte.
Von 1649-1660 war England eine Republik und wurde von Oliver Cromwell und seinem Sohn Richard als Lordprotektoren regiert.
Der Act of Union 1707 vereinigte die Königreiche England und Schottland zum Königreich Großbritannien. (Der Act of Union 1707 (Vereinigungsgesetz) schuf die gesetzliche Grundlage für die Vereinigung des Königreichs England und des Königreichs Schottland.) Haus Stuart - 1660 bis 1689 Haus Oranien -Nassau - 1689 bis 1702 Haus Stuart - 1702 bis 1714
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Weiter zur Geschichte - Englands ab 1714 bis heute (Südengland) |
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